Von Frankreich in die Schweiz

Die Schweiz ist keine weitere französische Region.

26 Kantone, vier Landessprachen, anspruchsvolle Einkäufer, die langsam wählen und lange treu bleiben. Leadr ist Ihre Antenne im Schweizer Markt: die Codes, die Regeln und die richtigen Türen.

Die Codes des Marktes

Was französische Unternehmen überrascht.

Entscheide brauchen Zeit

Ein Schweizer Einkäufer testet, vergleicht und prüft, bevor er sich festlegt. Ist er einmal überzeugt, bleibt er langfristig.

Der Kanton zählt

Steuern, Bewilligungen, Wirtschaftsnetzwerke: Vieles entscheidet sich auf kantonaler Ebene, nicht nur auf Bundesebene.

Französisch sprechen genügt nicht

In der Romandie macht die gemeinsame Sprache Sie noch nicht zu einem lokalen Akteur. Die Gepflogenheiten sind schweizerisch.

Qualität ist Voraussetzung

Preis, Fristen, Kundendienst: Ihr Angebot wird mit bereits etablierten Schweizer Lieferanten verglichen.

Die Regeln sind nicht immer dieselben

Technische Normen, Sicherheitsvorschriften, kantonale Anforderungen: Ein in Frankreich konformes Produkt ist es in der Schweiz nicht zwingend. Das sollten Sie vor dem Verkauf wissen.

Unsere Rolle

Von der ersten Frage bis zum ersten Kunden.

  1. 1

    Wählen, wo Sie beginnen

    Die Kantone und Branchen, in denen Ihr Angebot die besten Chancen hat, statt die ganze Schweiz auf einmal.

  2. 2

    Die Spielregeln prüfen

    Wir recherchieren die Normen und Texte, die für Ihr Produkt gelten, und helfen Ihnen, Ihr Angebot frühzeitig anzupassen.

  3. 3

    Prüfen vor dem Investieren

    Gespräche mit echten Einkäufern, um das tatsächliche Interesse an Ihrem Angebot zu messen.

  4. 4

    Kontakte herstellen

    Ein direkter Zugang zu den richtigen Entscheidungsträgern, identifiziert durch die Analyse des Marktes und der Unternehmen.

  5. 5

    Zum richtigen Zeitpunkt strukturieren

    Wenn die Geschäftstätigkeit es rechtfertigt: Schweizer Gesellschaft, Bank, Konformität, mit unserem Netzwerk von Fachleuten.

Beispiele aus unseren Mandaten

Zwei häufige Fragen französischer Unternehmen.

«Entspricht mein Produkt den Regeln des Schweizer Marktes?»

Industrieausrüstung · Von Frankreich in die Schweiz

Die Ausgangslage
Ein französischer Hersteller von Industrieausrüstung wollte in der Schweiz verkaufen. Bevor er irgendjemanden ansprach, musste er genau wissen, welche Normen, Sicherheitsvorschriften und kantonalen Anforderungen für seine Produkte gelten.
Was wir getan haben
Recherche der geltenden Texte und Vorschriften direkt an der Quelle, Bestimmung der nötigen Anpassungen an Produkt und Angebot, Fokus auf vier Kantone, bevor die industriellen Einkäufer angesprochen wurden.
Das Ergebnis
Ein frühzeitig angepasstes Angebot, konform ab dem ersten Termin, und ein Vorgehen Kanton für Kanton.

«Müssen wir wirklich eine Gesellschaft in der Schweiz gründen?»

Bau und Baustellen · Von Frankreich in die Schweiz

Die Ausgangslage
Ein französisches Unternehmen arbeitete bereits regelmässig auf Schweizer Baustellen. Zwischen der begrenzten Zahl zulässiger Arbeitstage für ausländische Dienstleister und den Kosten einer eigenen Struktur zögerte es seit Langem.
Was wir getan haben
Klärung der Regeln für ausländische Dienstleister, Vergleich der möglichen Wege (bestehende Abläufe optimieren, mit einem lokalen Partner zusammenarbeiten oder eine Struktur gründen), dann eine begründete Empfehlung.
Das Ergebnis
Ein Entscheid auf Grundlage von Fakten, zum richtigen Zeitpunkt, ohne eine Struktur zu gründen, bevor die Geschäftstätigkeit sie rechtfertigt.

Gewinnen Sie zuerst Kunden, die Struktur folgt.

Luc Rohmer, CEO von Leadr

Häufige Fragen

In der Schweiz verkaufen und sich niederlassen: Ihre Fragen.

Wie kann ein französisches Unternehmen in der Schweiz Kunden akquirieren?

Indem es zuerst eine Sprachregion und einige Kantone anvisiert und die identifizierten Entscheidungsträger dann direkt anspricht, idealerweise mit einer Empfehlung. Massenakquise funktioniert in der Schweiz schlecht: Einkäufer entscheiden langsam, auf der Grundlage von Vertrauen und konkreten Referenzen. Unsere Akquise ist deshalb gezielt: wenige, aber die richtigen Ansprechpartner, einzeln angesprochen.

Muss man eine Schweizer Gesellschaft gründen, um in der Schweiz zu verkaufen?

Nicht am Anfang. Ein französisches Unternehmen kann seine Produkte aus Frankreich verkaufen und nach vorgängiger Meldung bis zu 90 Tage pro Jahr Dienstleistungen in der Schweiz erbringen. Ab 100 000 Franken weltweitem Umsatz mit einer in der Schweiz steuerbaren Tätigkeit ist die Eintragung bei der Schweizer Mehrwertsteuer mit einem Steuervertreter Pflicht. Eine Schweizer Gesellschaft lohnt sich, wenn das Geschäft etabliert ist.

Mit welcher Region der Schweiz beginnen?

Das hängt von Ihrer Branche und Ihren Zielkunden ab. Die Romandie ist für ein französisches Unternehmen leichter zugänglich, doch die Deutschschweiz macht den grössten Teil der Schweizer Wirtschaft aus. Wir empfehlen oft einen ersten Testmarkt und danach eine überlegte Ausweitung auf die andere Seite des Röstigrabens.

Müssen meine Produkte an Schweizer Normen angepasst werden?

Oft ja. Die Schweiz übernimmt einen grossen Teil der europäischen Normen, doch in gewissen Bereichen wie Bau oder Sicherheit kommen eidgenössische oder kantonale Vorschriften hinzu. Wir recherchieren die geltenden Texte an der Quelle, bevor Sie zu verkaufen beginnen.

Wie lange dauert es, bis sich in der Schweiz Ergebnisse zeigen?

Die ersten qualifizierten Termine kommen bereits in der Aktivierungsphase, doch eine dauerhafte Marktpräsenz entsteht in der Regel über 18 bis 24 Monate. Schweizer Einkäufer nehmen sich Zeit für ihre Entscheidung und bleiben danach treu.

Hat Ihr Angebot in der Schweiz eine Chance?

Ein erstes Gespräch klärt das, offen und ehrlich.

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